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... zurück zum ersten Teil des Reiseberichts aus der Aachener Zeitung...

... Von Crown Point sind es nur wenige Kilometer bis zum klassischen Traumstrand Pigeon Point. Saftig grüne Palmenblätter über goldenem Sand, urige Strohhütten auf Holzstegen im türkis-blauen Meer - und 18 "Titi" Eintritt. So heißt der Tobago & Trinidad Dollar (TT). Die filmreife Sunset-Kulisse, Hintergrund vieler Modestrecken in Hochglanzmagazinen, wird vermarktet - Souveniershops, Pommesbude und Jetski-Verleih inklusive. Ruhig und preiswert ist es auch hier trotzdem. Das eisgekühlte Bier kostet umgerechnet einen Euro. Am Strand verlaufen sich vor allem reiche Engländer aus wenigen Luxushotels in Lowland. Sie stellen den Hauptteil der Gäste - aus historischen Gründen. 31 Mal wechselte die Kolonialmacht seit 1625 zwischen Holländern, Portugiesen, Franzosen und Briten. Seit 1962 ist T & T unabhängiges Mitglied im Commenwealth. Amtssprache: Kreol-Englisch. Die Aussprache ist gewöhnungsbedürftig: Aus "Thank you" wird "tank you", Hi ah di bass" bedeutet "Er ist der Boss".

Boss Anthony wartet am Pier. Geschafft. "Pigeon Point ist schon hübsch", untertreibt er. "Aber hier im Norden zeigt die Karibik ihr wahres Gesicht." An der Küste entlang schippert sein Boot zwischen Pelikanen. Ab und zu ein Schnorchelstopp: Tauchen an Korallenriffen mit Riesenschildkröten und Dutzenden bunten Papageien-Fischen. "Willkommen in Paradise Bay" sagt er feierlich, als er das Ruder umlegt - und wir auf seinem Traumstrand landen. Weißer Pulversand, türkis-blaues Wasser, dahinter der tief-grüne Regenwald, der Tobago fast ganz bedeckt. Außer uns ist hier niemand, Karibik-Flair pur. Hier könnte man Tage verbringen, wenn Tobago nicht so viele attraktive Ziele hätte: die Wasserfälle mit Naturschwimmbecken, das Fort King George mit Leuchtturm und kleinem Tobago Heimatmuseum oberhalb Scarboroughs, die heiße Reggae-Party "Sunday School" mit den Steel-Drum-Viruosen in Buccoo zum Beispiel. Oder die anderen Buchten: Englishman's Bay, No Man's Land, Pirate's Bay, Bloody Bay - eine schöner als die andere. Mobilität ist kein Problem: Benzin ist billig, genauso wie die niedlichen Restaurants und Bars in gelben, grünen oder blauen Holz oder Wellblech-Hütten abseits von Crown Point. Eine komplette Mahlzeit (Kingfish und Hühnchen) für zwei Personen inklusive Getränke kostet ca. 15 US-Dollar. Natürlich geht's auch exquisiter: An der Rockly Bay sonnten sich schon in den 50er-Jahren die Helden der Schwarz-Weiß-Ära Hollywoods. Kein Zweifel: Tobago ist ein echtes Traumziel für das ganze Jahr. Der tägliche Regen schauert selten länger als fünf Minuten und zaubert fantastische Regenbögen an den Himmel. "Jetzt wisst ihr, warum Rita Hayworth und Robert Mitchum nach Tobago kamen." Nur, warum der karibische Geheim-Tipp dann wieder vergessen wurde, bleibt offen.

Wir möchten Sie jetzt herzlich einladen, einen Blick auf unsere Unterkünfte zu werfen...

   
 
 
Tobago - Castara


 

 
 
Tobago - im Norden


 

 
 
Tobago - Sunset


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